Erste, zweite, dritte Heimat
Manchmal führt eins zum anderen. Johnson Eghutes Liebe zum Zeichnen und Malen führte ihn im Januar in einen der Portraitzeichenworkshops von Heike Wehn in die Zweite Heimat. „Dort hat er mir einige seiner wunderbaren farbenfrohen Bilder gezeigt“, berichtet Heidi Marquardt, „spontan fand ich, dass wir damit eine neue Ausstellung machen sollten.“ Kaum zwei Monate später, am 15. März, wurde diese mit einer Feier in der Zweiten Heimat eröffnet.

So beschreibt Johnson selbst seine Kunst : „Als Künstler kommuniziere ich meine Gedanken und Gefühle durch meine Bilder – mit Herzblut, mit Leidenschaft.“ Er sagt von sich, dass ihn schon früh die intensiven Farben der Natur – Regenbogen, Vögel, Schmetterlinge – und Eindrücke des Augenblicks zum Malen inspirierten. „Meine Bilder entstehen aus den Emotionen, die ich in einem bestimmten Moment empfinde. Die Inspiration für das Bild von der Mutter mit ihrem Kind auf dem Rücken kam z.B. aus der starken Verbindung zwischen den beiden.“ Es trägt den vielsagenden Titel „das erste Zuhause“.

Von passenden Klängen eingerahmt wurde die Veranstaltung durch die Musiker Dorothee Bannes (Handpan), Sebastian Heine (Klarinette) und Klaus Wiederrecht (E-Gitarre). Ein eigens für den Anlass komponiertes Stück mit dem Titel „Erste Heimat, Zweite Heimat, Dritte Heimat“ stellte Klaus Wiederrecht vor: „Unsere erste Heimat ist der Ort, wo wir geboren werden. Oft finden wir später im Leben eine zweite Heimat. Die erste und zweite Heimat können wir verlieren, weil wir uns verändern wollen oder gezwungen sind wegzugehen.Die dritte Heimat kann uns niemand nehmen, denn wir tragen sie in unserem Inneren. Es ist unsere Kreativität, unsere Ausdrucksfähigkeit durch Kunst oder Musik.“
An beidem konnten die zahlreichen Besucher in entspannter Atmosphäre teilhaben. Der Vormittag setzte sich danach noch sehr gemütlich bei Kaffee, Kuchen und intensiven Gesprächen mit alten und neuen Bekannten fort.






