Kunstausstellung „Antlitze“ wurde eröffnet
Es war eine rundum gelungene Vernissage. Über 40 Menschen waren in die Zweite Heimat gekommen um Heike Wehns Bilder zu sehen. Überwiegend sind das sehr eindrucksvolle Portraitzeichnungen von Menschen aus aller Welt.

„Wer aus einem Bild herausschaut, wird dem Blick des Gegenübers niemals ausweichen müssen“, leitete Heidi Marquardt von der Zweiten Heimat ihre Begrüßung ein und forderte dazu auf, gerne auch länger in die „Antlitze“ zu schauen.
Heike Wehn erzählte davon, wie die meisten der gezeigten Portraits in einer internationalen Online-Malgemeinschaft in jeweils nur wenigen Minuten entstanden sind. Sie habe dabei gelernt schnell das Wesentliche eines Gesichts zu erfassen und gleichzeitig intensiv das tiefer Menschliche darin wahrzunehmen. Oft habe sich in diesem Prozess der erste Eindruck von einer Person deutlich verändert.
Passend dazu das Portrait von Margot Friedländer auf dem Ausstellungsplakat, die uns zum Menschsein auffordert. Die Originalzeichnung hängt im Fenster der Zweiten Heimat und wird bis Ende Januar 2026 zugunsten unseres Vereins meistbietend versteigert. Bei Interesse schickt euer Gebot per Post oder Email an die Zweite Heimat.
Musikalisch wurde der Nachmittag von Thorsten Poppke mit Gitarre und Gesang begleitet. Die Liedtexte, die z.B. von Fluchtschicksalen handelten, gingen unter die Haut.

„Antlitze“ ist mittlerweile die dritte Ausstellung, die die Zweite Heimat in den vergangenen Jahren mit Künstlerinnen aus der Region veranstaltet hat. Sie zeigt wieder einmal, dass Kunst die Kraft hat Menschen miteinander in Verbindung zu bringen und – bei allen Unterschieden – gegenseitige Anteilnahme zu entwickeln und die „anderen“ als bereichernd zu erfahren. Das ist es, was ein gutes Zusammenleben in unserer Gesellschaft braucht.

Und hier ein paar Stimmen von Besuchern/innen:
„Liebe Heike, ‘Menschen sehen’ nehme ich mit als Essenz deiner Ausstellung … Ein tiefer Blickwinkel, durch und durch humanistisch und Frieden fördernd“


Vielen Dank für diese berührenden Bilder. Man kann direkt in die Seelen der Menschen schauen“
„Wunderbar. Vielen Dank! Ich überlege wirklich mal einen Stift in die Hand zu nehmen. …“

Die Ausstellung kann bis 31. Januar 2026 zu den üblichen Öffnungszeiten der Zweiten Heimat besichtigt werden sowie ab 27.12. jeweils samstags von 14.00 bis 17.00 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin.
Wer selbst einmal Erfahrungen mit dem Portraitzeichnen unter Anleitung von Heike Wehn machen möchte, hat dazu an zwei Terminen im Januar Gelegenheit. Wann und wo? – Schau unten auf dem Bild nach.


